Freitag, 15. Februar 2013

Er ist endlich da




Aloha meine Lieben,
der Postbote hat mir heute meinen Tag versüßt, indem er mir mein heißersehntes Päckchen von Suicide Glam brachte. Auf diesen wunderschönen Kurzarmpullover mit Pepitamuster habe ich nun schon lange gewartet und als ich ihn ausgepackt habe, war ich mehr als begeistert. Der Stoff ist sehr angenehm und schmiegt sich gut an den Körper an, ohne mich einzuengen. Zunächst dachte ich "Oha, der ist aber kurz, auch wenn es sich um einen Kurzpulli handelt", aber meine Befürchtungen waren völlig umsonst, da er zu einer hochgeschnittenen Marlenehose einfach traumhaft aussieht (Ein Bild werde ich noch hochladen, nur im Moment nicht, da ich euch meinen momentanen Anblick ersparen möchte).
Nun werde ich euch aber erstmal das gute Stück zeigen



Der Shop war auch mal wieder so super und hat eine wunderschöne Postkarte beigelegt, die ich für euch abfotografiert habe. Die Qualität ist nicht die Beste, aber man erkennt doch die wichtigsten Details, wie ich finde
Nun habe ich mich auch gefragt, was es mit dem Pepitamuster auf sich hat, da ich es oft gesehen aber nie die richtige Herkunft herausgefunden habe. Dank des Internets hat sich das heute allerdings geändert.

Dazu fangen wir erstmal mit dem bekannten Hahnentrittmuster an:

Hahnentritt, Pepita und Vichy werden in der Modepresse, im Internet und in verschiedenen Fachbüchern uneinheitlich gehandhabt und oft nicht genau unterschieden. So tauchen diese Kleinkaros oft unter der undifferenzierten Sammelbezeichnung „Hahnentritt“ oder „Pepita“ (houndstooth / dogtooth / chicken‘s foot check) auf. Eine differenzierte Benennung bieten insbesondere Thomas Meyer zur Capellens „Lexikon der Gewebe“ und Janet Wilsons „Classic and modern Fabrics“. Die Benennung beruht hierbei in der Regel auf der bindungstechnischen Konstruktion der Gewebe. Der Hahnentritt ist ein auf Grundlage der Leinwandbindung gewebtes, meistens zweifarbiges Textil mit Karomuster. Aufgrund der Leinwandbindung sind die Auszüge hier rechtwinklig und nicht schräg und diagonal wie beim Pepita und Vichy (Vichy nicht zu verwechseln mit Vichy-Karo).
  Stoffbeispiel

aktuell auch in der heutigen Zeit




Pepita: 

 Pepita ist ein dem Hahnentritt ähnliches Muster, das nach der Künstlerin Josefa de la Oliva benannt wurde. (Pepita ist die Verkleinerung von „Pepa“, kurz für Josefina; zugleich ergibt sich das Wortspiel Pepita de la Oliva für „Olivenkern“) Es besteht aus kleinen zweifarbigen (meist schwarz-weißen) Karos mit diagonalen Verbindungen, im Gegensatz zur Hahnentritt-Musterung, bei welcher die Verbindungen zwischen den einzelnen Karos im rechten Winkel verlaufen. (Englisch: shepherd’s check) Rapportgrößen bis 1cm nennt man Pepita, Rapportgrößen ab 1cm Block- oder Küchenkaro. Unterschieden werden Pepita in Leinwand- und in Köperbindung.

Pepita mit Leinwandbindung
      
Pepita mit Körperbindung


Vichy:

 Vichy (Englisch: houndstooth check oder dogtooth check) ist immer Köperbindung mit diagonalen Auszügen im Gegensatz zu den rechtwinkeligen Auszügen bei Hahnentritt (Leinwandbindung). Vichy (Abbildung links) darf nicht mit Vichy-Karo (Abbildung rechts) verwechselt werden.

Vichy


Vichy-Karo


Das wars dann erstmal von mir, bis bald

Lets rock, Eure Jen 

 

2 Kommentare:

Betty Bow hat gesagt…

Oh ja, der Pulli ist toll! Den hab ich auch schön häufiger mit großen Augen angeschaut.

Katrin hat gesagt…

huhu,
bin grad über deinen blog gestolpert und er gefällt mir total gut...nun hast du eine leserin mehr ;)
liebe grüße
katrin von pudelzauberei.blogspot.com

Kommentar veröffentlichen