Donnerstag, 2. November 2017

London calling Part 2

Aloha my dears,
I´m here again...nah, ich schreibs nicht komplett in englischer Sprache, dafür bin ich dan doch einen Tacken zu bequem.



10.10.2017 zweiter Tag

Da wir dieses Mal ja alles schön geplant hatten was wir aufsuchen wollten, sind wir erstmal gemütlich frühstücken gegangen. Es war ein absolutes Träumchen und ich fühlte mich wie im 7 Himmel <3
Sehr gesund, ich weiß...nicht. Und ja, in dem Töpfchen befindet sich feinste, geschmolzene, belgische Schokolade. Ein wahrer Homer Simpson Moment ;-) Soviel zu meinem Vorsatz, dass ich keine Fotos von meinem Essen schieße
Jeder der meinen Blog ließt oder mir auf Instagram folgt weiß, das ich was liebe und sammel?
Na, na, naaa? genau...Broschen und darum stand ein Besuch bei Tatty Devine ganz oben auf der Liste.
Tatty Devine war mir lange Zeit unbekannt und umso glücklicher war ich, dass ich  durch Instagram auf dieses süße Label stieß.
In London gibt es zwei Läden. Einmal das Atelier mit Verkaufsraum und einen anderen Laden, indem Kurse und Co angeboten werden, indem man seinen eigenen Schmuck herstellen kann.

Hier seht ihr noch das herbstliche Schaufenster, für ein Herbstkind wie mich einfach toohoool
l

Als ich den Laden betrat fühlte ich mich wie ein Kind im Süsswarenladen, so schön war es dort und die Shopmanagerin war großartig. So freundlich <3 Wir quatschen ein wenig über Tatty Devine, bin ja von Natur aus neugierig und ich erfuhr einige interessante Dinge. Designt werden die Motive in London und in Kent mit einem Laserdrucker per Hand ausgedruckt. Das Sortiment wechselt ständig und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Von dezentem Schmuck, bis hin zu riesigen Ketten, Broschen usw. Man mag es nicht glauben, aber selbst mir waren einige Schmuckstücke zu groß ;-)
Die Besitzer waren so nett und erlaubten mir Bilder zu schießen, sodass ich Euch ein paar Eindrücke mitbringen konnte.








Natürlich habe ich Tatty Devine nicht ohne das ein oder andere Schmuckstück verlassen. Sehr dezent, wie ich finde und meinem Geschmack entsprechen ;-)

Ich liebe Füchse über alles, drum musste der kleine Freund mit. Der Bus ist für mich typisch London und so ist diese Brosche eine Erinnerung, die mich immer positiv an meinen Londontrip erinnern wird. Die Schreibmaschine ist ein Geschenk von meinem Männe. Er meinte das sie perfekt zu mir passt, da ich schreibe, schreibe und nochmal schreibe. na, da hoffe ich doch schwer, dass der Knilch mir nicht etwas mit dem Spruch "Not my type" sagen wollte ;-)
Auf dem Rückweg zur Bahn kamen wir an niedlichen, kleinen Läden vorbei die in Containern untergebracht waren. Ein überaus kitschiger Laden zog mich magisch an und ich wurde nicht enttäuscht. der Laden trug den wohlklingenden Namen "Maiden" und wurde von einem Mann geführt, der locker in einem Musical hätte mitspielen können. Das meine ich absolut positiv, denn ich liebe homosexuelle Männer <3, wenn sie dann noch nen Ticken tuckig sind, haach :-)
Mit ihm konnte man sich herrlich über den CSD unterhalten. er war auch schon einmal in Köln und dieser machte ihm etwas "Angst" wie er sagte, da dort wohl Leute andere Leuten an Leinen herumführen. Wers mag, warum nicht :-)
Mein Kitschherz musste natürlich befriedigt werden und so landeten diese beiden Dinge in meinem Warenkörbchen. Das Buch habe ich schon durch und es ist echt seeehr unterhaltsam, kann ich echt nur jedem ans Herz legen.



London ist für mich nicht nur eine wunderbare Shoppingmetropole, sondern auch DIE Musicalstadt schlechthin in Europa, sorry Hamburg sei mir nicht böse!
Da ich ein absoluter Musicalfan bin und mein Männe netterweise diese auch mit mir besucht, (ein großes Dankeschön an dieser Stelle!) haben wir uns schon Wochen vorher nach Karten umgesehen  und sie sind um einiges günstiger als in Deutschland.
Wir haben uns für das Musical "Wicked" das im Victoria Theatre gespielt wird entschieden, da es mein absoluter Liebling ist.



Es war wundervoll (oh gosh, ich hab wohl das Wort wondeful zu oft genutzt...) und ich habe selten so ein tolles Ensemble gesehn. Das einzig "negative" war, dass der Übergang von der Tubehaltestelle bis zum Theater gesperrt war und man so den Weg suchen musste, aber so lernt man auch mal wieder Seitenstraßen kennen und fühlte sich mich Sherlock Holmes.
"Finden wir den richtigen Weg? Aber natürlich, Watson!"


Der absolute oberhammer, ich bekomme jetzt noch Gänsehaut wenn ich daran zurück denke <3
Meine kleine Elphaba von Baccurelli durfte mich an diesem schönen Abend natürlich auch begleiten

 Immer noch voller Euphorie in den Knochen und im Herzen, wanderten wir zurück zu unserer Bushaltestelle, die uns sicher zum Air B n B zurück bringen sollte. Dabei begann es an zu regnen und da ich schon immer mal meine eigene, kleine Vorstellung geben wollte, drehte ich mich voller Inbrunst um eine Laterne herum und schmetterte "Singing in the rain".
Woran erkennst Du das Du in London bist? Richtig, keiner schaut Dich dämlich an. Kannten sie wohl schon zu genüge.
Karten für meine Paraderolle, wie ich mich singend um eine Laterne schwinge und drehe, gibt es schon ab 20Euro bei meinem Männe an der Abendkasse ;-)

Etwas nass...okay, patschnass bis auf die Knochen aber glücklich kamen wir an unserer Unterkunft an und ich segelte nach einem Kapitel meines Buches selig ins Traumreich.

Morgen folgt für Sie, meine Damen und Herren, das Kulturprogramm


Lets rock, Eure Jen

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